Fragen und Antworten (Plakat-Aktion)

Aus unseren Überlegungen zu den Problemen in Schlangenbad sind diese Fragen entstanden. Sie zeigen, wo wir dringenden politischen Handlungsbedarf sehen.
Wählen Sie uns - für sachliche lösungsorientierte Politik!

Schlangenbad ist als Kurort eine Mischung aus langer Tradition, großem Potenzial, aber auch mehr als deutlichen Modernisierungsbedarf. Die medizinischen Einrichtungen werden überwiegend positiv bewertet, während Infrastruktur und Therme gemischte bis kritische Rückmeldungen erhalten.

Die Mehrheit in der Gemeindevertretung hat es über Jahre nicht geschafft, strategische Überlegungen über die Zukunft Schlangenbads als "Kurort" anzustellen und damit potenziellen Investoren Verlässlichkeit und Planbarkeit zu vermitteln.

Wir setzen uns für das Erstellen einer Entwicklungsstrategie und die zügige Umsetzung der Maßnahmen ein, die wir mit frischen Ideen zur Steigerung der Attraktivität nach Kräften unterstützen. Wir wollen eine Verbesserung des Ortsbildes und Verbesserung der kommunalen Einnahmen.

Ziele: Steigerung der Attraktivität. Verbesserung des Ortsbildes. Verbesserung auch der kommunalen Einnahmen.

Mehr dazu hier: Wie schaffen es kleinere deutsche Kurorte einen mindestens ausgeglichenen Haushalt zu erzielen?

In 15 Jahren Mehrheitskoalition zwischen BfB und CDU ist es Schlangenbad nicht gelungen, nachhaltig Mehreinnahmen zu generieren und mögliche Einsparungen vorzunehmen.

Nachbargemeinden sind uns hier inzwischen deutlich voraus.

Optionen, wie ein behutsamer Ausbau mit Windkraftanlagen, wurden kategorisch abgelehnt, Untersuchungen nachhaltiger Kostenreduktionen der beiden Schwimmbäder sind unterblieben.

Wir stehen für eine Politik ohne Scheuklappen, um auch Schlangenbad endlich wirtschaftlich voranzubringen.

Mehr dazu hier: Link

Wer glaubt, dass die letzte Grundsteuererhöhung abschließend war, täuscht sich!

BfB und CDU haben den Grundsteuersatz auf ein nur scheinbar ausreichendes Maß erhöht. Zur Verschleierung der finanziellen Situation wurde die Aufstellung des Haushalts 2025 aufgeschoben.

Auch ein Haushaltsplan für 2026 wurde noch nicht beschlossen. Die Wahrheit, die daraus resultiert, wird den Bürgern erst nach der Wahl aufgetischt, und eine weitere Grundsteuererhöhung ist nach derzeitiger Lage unausweichlich.

Nachbargemeinden haben ihre Bürger entscheiden lassen, ob sie einen moderaten Ausbau von Windkraft mittragen wollen und entsprechend gehandelt (Heidenrod) oder sind gerade aktiv dabei (Eltville).

Wenn man weiß, dass jedes einzelne Windrad jährliche Einnahmen von ca. 300.000 EUR generiert, wird klar, warum Heidenrod den niedrigst-möglichen Grundsteuersatz im Kreis hat.

Siehe typischer Business Case einer Windkraftanlage

Wir stehen für Machbarkeitsstudien und ergebnisoffenen Bürgerentscheide.

Wirtschaftliche Investitionen im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger muss nicht allein die Gemeinde tragen.

Für Windkraftanlagen, Solarfelder oder genossenschaftliches Bauen gibt es Modelle, bei denen der Mehrwert in der Gemeinde bleibt, auch beim Bürger.

Wir stehen für mehr Bürgerbeteiligung, z.B. durch Bürgerfonds - so kompliziert ist das gar nicht.

Die Brücke zur Median-Klinik ist baufällig. Der Eigentümer des Klinikgebäudes möchte nicht in sein marodes Bauwerk investieren.

BfB und CDU haben entschieden, dafür Steuermittel von 350.000 EUR einzustellen. Details: Beschlussvorlage, Beschluss

Wir stehen für eine nachvollziehbare und angemessene Mittelverwendung zum Werterhalt der gemeindeeigenen Gebäude.

Für uns Bürger ist nicht nachvollziehbar, woher Themen kommen, die plötzlich und unabgestimmt auf den Tisch gelegt werden (siehe Norma, REWE, Neubaugebiete).

Eine Vorabstimmung mit den Ortsbeiräten findet nicht statt.

Wir stehen für Entscheidungstransparenz in allen Richtungen - nachhaltig und offen. Und wir stehen für eine belastbare Bedarfsanalyse im Vorfeld.

Eine lebenswerte Gemeinde braucht Orte der Begegnung. Das dazu angestoßene Programm des Landes wurde für Wambach nicht wie ursprünglich beschlossen und in Georgenborn überhaupt nicht in Anspruch genommen.

Wir sehen hier dringenden Nachholbedarf.

Der konservative Teil der Gemeindevertretung war jahrelang der Auffassung, dass Kirche, Feuerwehr und Sportverein als Angebote für Jugendliche ausreichend seien.
Wer sich selbst an seine Jugend erinnert, weiß, dass es auch andere Orte der Begegnung braucht.

Wir stehen für eine Jugendarbeit, die sich in zeitgemäßer Form an den Wünschen unserer Jugendlichen orientiert.

Neubaugebiete sind nicht unser erstes Mittel der Wahl, weil sie Landschaft versiegeln und durch zeitlich geballte Bebauung hohe Anforderungen an die Gemeindefinanzen stellen (Kindergärten, Kanal, Straßenbau, Schulen).

Wir stehen für eine behutsame Entwicklung der bestehenden Wohngebiete, durch höhere Ausnutzung der Grundstücke, mehr Wohneinheiten je Parzelle und weitere Maßnahmen der Flexibilisierung.

Nicht jeder Ortsteil hat eine Geschwindigkeitsbegrenzung und sichere Überwege in der Durchfahrtsstraße - insbesondere für Kinder, Ältere und Menschen mit Beeinträchtigung.

Wir fordern, Mängel unverzüglich zu beheben, bevor es zu weiteren Unfällen kommt und somit einen Beitrag für mehr Lebensqualität zu schaffen.